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Überlegungen für eine Transall-Nachfolgeentwicklung
Im soeben zur ILA '78 vorgelegten neuen Buch des BDLI (Arno L. Schmitz: Take Off, das Buch der deutschen Luft- und Raumfahrt 1978) veröffentlicht VFW-Fokker Überlegungen zur Entwicklung eines militärischen Transporters als Nachfolger der Transall. Die Studien über zukünftige militärische Transporter erfolgen vor dem Hintergrund der Marktsituation: Danach belief sich der Gesamtbestand an militärischen Starrflüglertransportern in der westlichen Welt - ohne Berücksichtigung der USA - am Ende des Jahres 1976 auf ca. 4000 Flugzeuge. Der größte Teil würde zum Ablösezeitpunkt aus Geräten bestehen, die mehr als 15 Jahre im Einsatz stehen. Daraus läßt sich ein Nachfolgebedarf ableiten, der groß genug ist, um Initiativen für ein europäisches Gemeinschaftsprogramm zu ergreifen.
Die Studien gehen davon aus, daß als Nachfolger der C-160 Transall auch in Zukunft ein neuer militärischer Transporter mit geringeren Start- und Landeleistungen als das amerikanische AMST benötigt wird. Es wird angestrebt, eine höchstmögliche Gemeinsamkeit mit laufenden oder geplanten zivilen Programmen zu erreichen. Erste Untersuchungen lassen Kosteneinsparungen in der Größenordnung von 40 Prozent in der Entwicklung und ca. 8 Prozent in der Serie erwarten, wobei die Leistungen eines solchen zivil-militärischen" Transporters diejenigen der Transall übertreffen. Grundvoraussetzung ist, daß das zivile Programm nicht belastet werden darf. Bestimmte Baugruppen, die durch die unterschiedliche Aufgabenstellung maßgeblich beeinflußt werden, wie Rumpf, Heck mit Ladetor usw., werden von vornherein getrennt und optimal auf ihre Anforderungen hin konzipiert.
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