P 
R 
O 
G 
R 
A 
M 
M 
E

T 
R 
A 
C 
K 
E 
R



Home | Update | Latest Issue | GALLERY| FR Inside | Datafiles

EUROCOPTER TIGER

The Tiger is one of the largest military programmes in Europe, with over 400 helicopters to be ordered by the German and French army, plus chances for more export sales. Here we have listed the major events of the last years, but you can also look up the technical data or pictures of all the prototypes, complete with flight test status.


Future Milestones

2008
Die EFA in Le Luc erreicht ihre volle Kapazität.

2005
Das erste Geschwader mit HAP-Tigern ist bei den französischen Kampfhubschrauber-Einheiten einsatzbereit.

Ende 2004
Das erste Tiger-Regiment der Heeresflieger wird aufgestellt.

November 2004
Der erste Tiger für Australien wird ausgeliefert.

Ende 2003
In Fassberg begint die Ausbildung des technischen Personals.

1. Juli 2003
In Le Luc beginnt die Ausbildung der Tiger-Besatzungen.

Juni 2003
Übergabe des ersten französischen Tiger an die ALAT

Ende 2002/2003
Truppenversuche der Heeresflieger mit dem Tiger

Dezember 2002
Übergabe des ersten deutschen Tiger an die Heeresflieger

Recent development achievements

10. April 2002
Eurocopter-Chef Jean-Francois Bigay erklärt in einem Interview, dass Deutschland und Frankreich voraussichtlich jeweils nur 120 Tiger kaufen werden, also je 90 weniger als bisher geplant.

22. März 2002
Vorstellung der ersten deutschen Serienmaschine in Donauwörth. 500 Gäste sind anwesend.
Siet 1991 haben die Prototypen und der PS01 über 3050 Flugstunden absolviert.

März 2002
In Cazaux wird die zweite Versuchkampagne mit dem Selbstschutzsystem abgeschlossen. Unter anderem wurden Wärmefackeln abgeschossen.

21. Dezember 2001
Australien unterzeichnet einen Kaufvertrag über 22 Tiger für das Armed Reconnaissance Helicopter Programm. Der Auftragswert beläuft sich auf 1,3 Milliarden australische Dollar. Teil des Kontrakts sind Offsetgeschäfte wie die Montage von EC 120 im Land.

17. Dezember 2001
Symbolische Grundsteinlegung für die EFA in Le Luc durch General Roche, Kommandeur der EAALAT und General Dr. Bude, Leiter der deutschen Ausbildungseinrichtungen.

10. August 2001
Der australische Verteidigungsminister Peter Reith kündigt auf einer Pressekonferenz an, dass der tiger den Air-87-Wettbewerb gewonnen hat und man ausschließlich mit Eurocopter nun über einen Kaufvertrag verhandelt.

Juni 2001
Die Tiger-Prototypen und der PS01 haben seit April 1991 rund 2870 Flugstunden absolviert.

30. April 2001
Enddatum für die Angebote im Rahmen des Air-87-Wettbewerbs in Australien.

7. März 2001
Sowohl Rüstungsstaatssekretär Stützle als auch Generalinspekteur Kujat dementieren Berichte, dass der Tiger auf Grund von Haushaltsengpässen nicht gebaut wird.

13. – 18. Februar 2001
Der Tiger (PT2) nimmt an der Avalon Air Show in Australien teil. Eurocopter ist im Wettbewerb um den Air-87-Auftrag.

Anfang 2001
Beginn der Bauarbeiten bei der EFA in Le Luc

21. Dezember 2000
Erstflug der Vorserienmaschine PS01 in Marignane.

20. Dezember 2000
Die Dornier GmbH hat vom BWB einen Auftrag zur Lieferung von einsatz-Üterstützungsanlagen für das Waffensystem UH tiger erhalten. Die erste von vier Phasen des Vertrags hat einen Auftragswert von über 11 Millionen Euro.

15. Dezember 2000
In Donauwörth beginnt die Endmontage des ersten deutschen Serien-Tigers mit dem Zusammenfügen von Rumpfvorder- und Rumpfmittelteil.

12. Dezember 2000
In Paris wird der Vertrag über die Entwicklung von Flugsimulatoren für den Tiger unterzeichnet. Beteiligt sind Thomson Training & Simulation und STN Atlas Elektronik.

27. November 2000
Eurocopter gibt eine erhebliche Erweiterung des australischen Anteils am Tiger bekannt, falls das Land den Kampfhubschrauber wählt.
10. November 2000
Auf dem deutsch-französischen Gipfel in Vittel unterzeichnen die Verteidigungsminister Alain Richard und Rudolf Scharping denVerwaltungsakt zur offiziellen Gründung der EFA (Ecole Franco-Allemand).

Mitte Oktober 2000
Die 30-mm-Kanone wird auf dem HAP-Prototyp PT2R erfolgreich qualifiziert.

Oktober 2000
Die Entwicklung der Ausbildungsmittel für das fliegende Personal wird beauftragt.

18. – 27. Oktober 2000
Test der Verladung in die Transall beim LTG 61 in Landsberg.

10 .Oktober 2000
Versuche mit der Zwei- und Vierblattentfaltung.

28. Juli 2000
Die Rüstungsagentur OCCAR entscheidet sich für Thomson Training & Simulation/STN Atlas als Lieferant der Tiger-Simulatoren

Mai 2000
Der PT2R-2 wird einer technisch-operationellen Bewertung durch seinen zukünftigen Betreiber unterzogen.

Mai 2000
Teldix erhält den Auftrag zur Fertigung von 160 integrierten Helmsystemen IHS für die deutschen Tiger.

10. April 2000
In Marignane beginnt die Endmontage des Vorserienhubschraubers PS01. Er soll Ende 2000 fliegen.

Ende 1999
Ankuft der ersten Mitarbeiter für den Aufbau der EFA in Le Luc.

31. Dezember 1999
Die DGA erteilt Sextant den Auftrag zur Lieferung von 160 Helmvisieren (Topowl) für die ersten 80 französischen Tiger.

Dezember 1999
Die Prototypen erreichen 2500 Flugstunden.

8. Oktober 1999
Der PT5 fliegt nach seiner Umrüstung auf den PT5R-Standard wieder in Ottobrunn. Bisher hat der PT5 etwa 250 Flugstunden absolviert.

6. – 22. September 1999
Heißwetterversuche mit dem PT3 auf der Bateen-Luftwaffenbasis in Abu Dhabi. 21 h 40 min Flugzeit werden absolviert.

Juni/Juli 1999
Mit dem PT3 werden in Meppen zwölf Entwicklungs- und Qualifikationsschüsse mit der Panzerabwehr-Lenkwaffe HOT durchgeführt. Davon dienten vier zum Nachweis der bispektralen Ortung auf volle Reichweite.

18. Juni 1999
Mit mindestens einem halben Jahr Verzögerung wird ein Produktionsvertrag über 160 Tiger unterzeichnet. Die Stückzahl enthält 80 UHT, 70 HAP und 10 HAC, zur Lieferung ab 2002 beziehungsweise 2003 (Frankreich). Die Zeremonie findet auf dem Aérosalon in Le Bourget statt.

Juni 1999
Mit dem PT2 werden Raketenschussversuche durchgeführt.
Die fünf Prototypen haben inzwischen 2200 Flugstunden absolviert.

17. Mai – 3. Juni 1999
Der Tiger-Prototyp PT2-R der HAP-Version ist zur Bewertung durch die technische Abteilung des französischen Heeres in Valence. 40 Flugstunden werden absolviert.

14./15. Dezember 1998
Der PT2 führt in Landes Schussversuche mit der Mistral-Lenkwaffe (Luft-Luft) durch.

Dezember 1998
Auf dem Potsdammer Gipfeltreffen wird Faßberg (zwischen Hamburg und Hannover) als Ausbildungsstätte für die Tiger-Mechaniker festgelegt.

September 1998
Die Dasa erhält einen Auftag in Höhe von 30 Millionen DM zur Entwicklung des digitalen Kartengeräts EuroGrid für den Tiger. An den Arbeiten wird Sextant Avionique beteiligt.

20. Mai 1998
Auf der ILA in Berlin wird die Regierungsvereinbarung (Memorandum of Understanding) für die Serienfertigung des Tiger unterzeichnet. Sie sieht die Beschaffung von 215 Maschinen für Frankreich und 212 für Deutschland vor. Das erste Los wird 80 UHT für die Heeresflieger, 70 HAP und zehn HAP-Modelle umfassen. Es wird erwartet, dass die Industrie ihre Verträge für die Serienfertigung bis Ende des Jahres erhält. Für das erste Los wird ein Festpreis vereinbart, während für das gesamte Produktionsprogramm Preisobergrenzen vereinbart werden sollen.

1. April 1998
Der 5. Änderungsvertrag zum Entwicklungshauptvertrag tritt in Kraft. Er regelt die notwendigen Zusatzentwicklungen aufgrund geänderter und ergänzter Spezifikationen für die Serienausführungen von HAC, HAP und UHT. Diese waren notwendig, um den Tiger den geänderten Bedrohungszenarien anzupassen.

Frühjahr 1998
LHTEC arbeitet an Vorschlägen, den Tiger für Exportkunden mit dem T800-Triebwerk auszurüsten, wie es auch im Boeing/Sikorsky RAH-66 verwendet wird.

25. Februar 1998
Der Tiger wird erstmals auf der Asian Aerospace in Singapur präsentiert. Nach dem Absturz in Australien wird in aller Eile der PT5 aus Europa per Luftfracht eingeflogen.

18. Februar 1998
Der Tiger-Prototyp PT4 stürzt bei einem Vorführflug in Nordaustralien ab. Die Piloten (Jacques Larra von Eurocopter und Capt. Brendan Dwyer vonder 162nd Recce Squadron) kommen mit leichten Verletzungen davon. Die beiden waren nachts im Tiefstflug unterwegs.

Februar 1998
Die Beschaffungsbehörde DFHB wird Teil der OCCAR, verbleibt aber am Standort Koblenz.

Januar 1998
Laut Eurocopter-Präsident Jean-Francois Bigay gibt es für den Tiger in den nächsten Jahren Exportchancen in Norwegen (20), Schweden (20), Finnland (14), Spanien (30), Turkei (145), Nahost (20), Malaysia (12) und Australien (40). Auch Singapur und Südkorea sind auf der Suche nach neuen Kampfhubschraubern.

26. Januar 1998
Der Tiger PT4 trifft für eine Vorführtour in Australien ein. Er wird unter anderem in Canberra, Sydney, Oakey und Townsville gezeigt.

23. September 1997
Der Prototyp PT 4 wird auf der Waffenausstellung in Ankara (Türkei) gezeigt.

30. August 1997
Die fünf Tiger Prototypen waren bisher 1720 Stunden in der Luft.

15. Juli 1997
Der PT4 wird für die Kalibirierung der elektromagnetischen Sensoren des Helmvisiers herangezogen. Diese Tests dauern bis zum 1. August.

Juli 1997
Der auf den Konstruktionsstand des PT4 nachgerüstete PT2R (R = retrofit) absolviert bei dem luftmechanisierten Verband der französischen Heeresflieger in Valence eine dreiwöchige Truppenerprobung. Es werden drei bis vier Flüge pro Tag durchgeführt.

20. Juni 1997
Der Vertrag für die Serienvorbereitung wird in Anwesenheit der Verteidigungsministern Volker Rühe und Alain Richard auf dem Aérosalon in Paris unterzeichnet. Es handelt sich dabei um einen Kontrakt nach deutschem Recht zwischen dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) und Eurocopter. Sein Gesamtwert beträgt 733,6 Mio. DM. Der Lieferbeginn ist nun für 2001 vorgesehen.

Juni 1997
Vom Prototyp PT4 wird erstmals eine Mistral Luft-Luft-Lenkwaffe gegen ein Flugziel verschossen. Es handelt sich dabei um eine kleine Fox-Drohne, die sich dem Hubschrauber in einem Winkel von 30 Grad näherte. Der Test findet bei schlechtem Wetter auf dem Landes-Testgelände nahe Cazaux statt. Bei der gleichen Versuchskampagne wurde auch das aktive Kontrollsystem der beweglichen Bugkanone überprüft.

Juni 1997
Die Industrie legt ihr endgültiges Angebot zum 5. Änderungsvertrag für den Entwicklungshauptvertrag vor.

Mai/Juni 1997
Der Prototyp Nr. 5 verschießt insgesamt sechs Panzerabwehrlenkwaffen HOT-2. Die Tests finden bei unterschiedlichen Flugbedingungen wie Schwebeflug, Vorwärtsflug bis 80 kts statt. Sie werden von einem integrierten Team von Eurocopter, WTD 61 und 91 sowie CEV auf dem Versuchsgelände in Meppen durchgeführt.

11. April 1997
Die Verteidigungsminister Rühe und Charles Millon kündigen die Einrichtung eines gemeinsamen Ausbildungszentrums für den Tiger im südfranzösischen Le Luc an. Dort sollen pro Jahr etwa 200 Besatzungsmitglieder geschult werden. Mit den Aufbauarbeiten wird 1999 begonnen, so daß das Training etwa 2001 beginnen kann.

Anfang April 1997
Der Tiger Prototyp Nr. 5 verschießt fünf Stinger Luft-Luft-Lenkwaffen (ETV = Eject Test Vehicle). Die Flugbedingungen dabei reichten vom Schwebeflug über den Vorwärts- Seitwärts- und Sinkflug bei jeweils 50 kts Geschwindigkeit.

April 1997
Die Tiger-Prototypen haben etwa 1600 Flugstunden absolviert.

März 1997
Bei der CEAT in Toulouse beendet der Tiger eine etwa fünfwöchige Testkampagne, bei der die Verträglichkeit gegen Blitzeinschläge überprüft wurde. Ungefähr 150 Hochspannungsentladungen wurden durchgeführt, um die Auswirkungen von Einschlägen zum Beispiel in der Nase oder im heck zu simulieren. 170 Meßpunkte registrierten die Auswirkungen.

Februar 1997
Die Tiger-Prototypen haben 1543 Flugstunden absolviert (PT1 = 502 h, PT2 = 366 h, PT3 = 359 h, PT4= 241 h und PT5 = 75 h).

Januar/Februar 1997
Der Tiger (PT4) befindet sich für sechs Wochen in Nordschweden. Zum einen werden Erprobungen unter extremen Kältebdingungen durchgeführt, zum anderen ergibt sich die Gelegenheit, die Maschine den schwedischen Streitkräften beim Manöver "Ploar Star" in Boden (Lappland) vorzuführen.

Ende 1996
Nach 502 Stunden in der Luft wird der Tiger PT1 aus dem Flugprogramm genommen und nur noch für Bodenversuche verwendet.

November 1996
Die Industrie legt ihr erstes Angebot für den 5. Änderungsvertrag zum Entwicklungshauptvertrag vor.

November 1996
Die Einrüstung weiterer HAP-Systeme in den PT2 wird abgeschlossen.

Mai 1996
Die fünf Tiger Prototypen haben inzwischen etwa 1200 Flugstunden absolviert.

21. Februar 1996
Erstflug des PT5 (98+25), der der UHT-Ausführung für das deutsche Heer entspricht, in Ottobrunn. Die flugdauer beträgt 20 Minuten, und es werden Geschwindigkeiten bis 80 kts erreicht. An Bord sind Cheftestpilot Andrew Warner und Manfred Kaminski (Flugversuchsingenieur).
Bisher haben die Prototypen 1090 Flugstunden absolviert.

Anfang 1996
Der Prototyp PT1 wird nach 502 Flugstunden aus dem Testprogramm genommen.

November 1995
Frankreich verkündet einen Ausgabenstopp, so dass der Tiger nicht wie im Sommer geplant 1999 geliefert werden kann.

21. September 1995
In Cazaux wird der erste Mistral-Flugkörper vom Tiger verschossen.

Juli 1995
Großbritannien entscheidet sich trotz der Bemühungen von Eurocopter und British Aerospace gegen den Tiger und für die Beschaffung des AH-64D Apache Longbow.

30. Juni 1995
Eine deutsch-französische Regierungsvereinbarung zur Serienvorbereitung wird unterzeichnet, um Exportchancen zu erhöhen. Die ersten Lieferungen sind für 1999 an Frankreich geplant.

April 1995
Erste Schußversuche mit der schwenkbaren GIAT-Kanone am Boden. Die Tests in Toulon werden mit dem PT4 durchgeführt.

15. Dezember 1994
Erstflug des PT4, der der HAP-Ausführung entspricht

19. November 1993
Erstflug des PT3.

22. April 1993
Erstflug des PT2, der der HAP-Version entspricht, in Marignane.

9. November 1992
Roll-out des zweiten Prototyps (PT2) in Ottobrunn

1992
Der 2. Änderungsvertrag zum Entwicklungsvertrag wird unterschrieben

30. Mai 1991
Beim deutsch-französischen Gipfeltreffen in Lille wird der Aufbau eines gemeinsamen Tiger-Ausbildungszentrums beschlossen.

27. April 1991
Erstflug (first flight) des Tiger in Marignane. Der Prototyp PT1 verfügt nur über eine Basisausrüstung und ist vor allem für den Nachweis der Flugleistungen vorgesehen.

4. Februar 1991
Roll-out des Tiger Prototyps PT1 in Marignane

30. November 1989
Unterzeichnung des Entwicklungsauftrags mit der Industrie. Der Name Tiger/Tigre wird offiziell eingeführt.

8. Dezember 1987
Die Regierungen stimmen der Entwicklung des neuen Kampfhubschraubers zu.

13. November 1987
Das MoU von 1984 wird den neuen Gegebenheiten angepaßt.

18. September 1985
Gründung der Eurocopter Tiger GmbH durch MBB und Aérospatiale als Gemeinschaftsunternehmen für die Entwicklung.

1984
Deutschland und Frankreich verabreden die gemeinsame Entwicklung eines Kampfhubschraubers.

1976
In Frankreich werden erste Vorstudien für einen zukünftigen Kampfhubschrauber durchgeführt.


Home | Update | Latest Issue | GALLERY | FR Inside | Datafiles
Copyright 2002 by Motor-Presse Stuttgart. All rights reserved.
Last updated 24. April 2002
FLUG REVUE, Ubierstr. 83, 53173 Bonn, Germany